Schulstart 2025

Stress und Schlaf: Ihr Kind ruhig durch den Schulstart begleiten

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Praktische Tipps gegen Ängste zum Schulstart und für einen gesunden Schlafrhythmus. So unterstützen Sie einen sanften Übergang und ein ausgeglichenes Schuljahr.

Der Schulstart ist mehr als eine organisatorische Aufgabe. Für das Kind bedeutet er auch einen grossen emotionalen Übergang. Der Wechsel von den Ferien in den Schulalltag kann Stress auslösen und den Schlaf beeinträchtigen. Eine verständnisvolle Begleitung durch die Eltern hilft, diesen Übergang ruhig zu gestalten.

Das Wohlbefinden des Kindes: den emotionalen und körperlichen Übergang begleiten

Stress und Ängste zum Schulstart bewältigen

Achten Sie auf Stresszeichen: Schlafprobleme, Bauchweh, Reizbarkeit oder Rückzug. [12] So schaffen Sie ein beruhigendes Umfeld:

  • Offen miteinander sprechen: Sprechen Sie mit Ihrem Kind, um die konkreten Ursachen seiner Sorgen zu erkennen, etwa Angst vor Misserfolg oder Unsicherheit im Umgang mit anderen. [12]
  • Eine verlässliche Routine schaffen: Führen Sie einige Tage vor Schulbeginn schrittweise wieder regelmässige Zeiten für Mahlzeiten, Hausaufgaben und Schlafen ein. Routinen geben Sicherheit. [12, 13]
  • Die Anstrengung würdigen, nicht nur das Ergebnis: Ermutigen Sie Ihr Kind und anerkennen Sie seine Ausdauer. Sätze wie «Ich bin stolz auf dich, weil du es versucht hast» stärken das Selbstvertrauen. [13, 14]
  • Einen geeigneten Arbeitsplatz einrichten: Ein ruhiger, aufgeräumter Platz für Hausaufgaben fördert die Konzentration und verringert den Stress bei schulischen Aufgaben. [12, 13]

Wenn die Ängste anhalten, wenden Sie sich an eine Fachperson, beispielsweise den schulpsychologischen Dienst. [13]

Den richtigen Rhythmus wiederfinden: Schlaf hat Vorrang

Schlaf ist eine Grundlage für die körperliche und psychische Gesundheit. Ein ausgeschlafenes Kind kann sich besser konzentrieren, seine Gefühle leichter regulieren und mit Stress besser umgehen. [15] Fachpersonen empfehlen:

  • Die Umstellung früh beginnen: Verschieben Sie ein bis zwei Wochen vor Schulbeginn die Schlafenszeit und das Aufstehen täglich schrittweise um 15 Minuten. [16]
  • Regelmässigkeit beibehalten: Halten Sie auch am Wochenende möglichst feste Schlafens- und Aufstehzeiten ein, damit der Schlaf-Wach-Rhythmus stabil bleibt. [15, 16]
  • Die Abendroutine pflegen: Ein ruhiges Ritual von 15 bis 30 Minuten – Baden, Vorlesen oder ein Gespräch – zeigt dem Körper, dass die Schlafenszeit näher rückt. [15, 17]
  • Bildschirme rechtzeitig ausschalten: Vermeiden Sie mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen Fernsehen, Tablets und Smartphones. Blaues Licht hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. [15, 17]

Quellen: