Ein Familienvater störte die Telekommunikation in seinem Luzerner Quartier

Anfang 2023 verursachte ein Mann erhebliche Störungen der Telekommunikation in einem Luzerner Quartier. Er setzte Störsender ein, die Mobilfunk-, Radio-, WLAN- und GPS-Signale beeinträchtigten. Dadurch entstanden beträchtliche Probleme in der Umgebung.

Die Ursache der Störungen finden

Das BAKOM, das die Nutzung der Funkfrequenzen überwacht, ortete die Störungen rasch. In der Wohnung des Mannes wurden drei eingeschaltete Störsender gefunden. Er erklärte, er fühle sich von seinen Nachbarn «belästigt» und glaube, ausspioniert zu werden. Um sich zu schützen, setzte er die Geräte ein, obwohl er wusste, dass dies illegal war. Damit störte er die drahtlose Kommunikation in seinem Quartier.

Risiken für die öffentliche Sicherheit

Störsender,die in der Schweiz verboten sindund auch in vielen anderen Ländern nicht eingesetzt werden dürfen, können erhebliche Sicherheitsprobleme verursachen. Sie können Notrufe verhindern und die Kommunikation von Feuerwehr, Polizei und medizinischen Rettungsdiensten beeinträchtigen. Auch für die zivile Luftfahrt stellen sie eine Gefahr dar.

Störsender aufspüren

Häufig melden Betroffene die Auswirkungen von Störsendern. Deren Signale lassen sich aufspüren, sodassdas BAKOM die Geräte orten und beschlagnahmen kann. Wer solche Geräte verwendet, riskiert hohe Bussen.

Legale Alternativen

Angesichts der Risiken empfiehlt es sich,Probleme mit der Telekommunikation auf legalem Weg zu lösen, statt Störsender einzusetzen. Auch Fälle in Schulen und bei Privatpersonen wurden gemeldet. Die mit dem Einsatz verbundenen Risiken sind jedoch zu gross, um ihn zu rechtfertigen.

Historische Mitteilung des BAKOM

Offizielle Informationen des BAKOM zu Störsendern und ihrem Verbot in der Schweiz